Berufsstand der Steuerberater und freie Marktwirtschaft, zwei Welten prallen aufeinander.

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Da wir in der Neuzeit nicht nur einen gesättigten Markt vorfinden, sondern der potenzielle Mandant mehr und mehr modern denkt und in der digitalen Welt zu Hause ist, in der auch Beratung eine neue Dimension erfährt, könnte sich die fehlende Adaptionsbereitschaft der Beraterschaft be-reits mittelfristig auf die Ertragssituation der Kanzleien negativ auswirken. In dieser neuen Welt ist der gemeine Steuerberater leider lange nicht angekommen. Solange von der Masse des Berufsstandes keine modernen Marketing Methoden angewendet werden und sich weiterhin auf staatlich gesicherte Honorare verlassen wird, wird sich die Schere zwischen Berater und neuzeitlichem Mandanten immer weiter öffnen. Durch die digitale vernetzte Welt ist es zudem möglich, auch außerhalb des eigenen Postleitzahlenbereichs Berater zu finden, die modern sind und echte Beratung, über das Niveau einer Zwangsehe zwischen Steuerberater und Mandant hinausgehend, betreiben bzw. "machen". Es entwickelt sich somit ein Mandantenmarkt (analog zum Begriff des Käufermarktes). Bedenklich ist, dass hinsichtlich der Einführung moderner Kanzleimarketing Modelle im Berufsstand teilweise eine militante Ignoranz und Abwehrhaltung besteht. Wenn es hoch kommt, sind meines Erachtens gerade mal 10% der Berufskollegen für neue Wege in der Beratung offen. Ursachenforschung ist dabei nicht schwer. Neben dem gesetzlichen Schutzschirm für Vorbehaltsaufgaben, der einen marktwirtschaftlichen Evolutionsschritt in weiten Teilen überhaupt nicht ermöglicht hat kommt als Erklärung für das marktwirtschaftlich averse Verhalten hinzu, dass die Masse des Berufsstandes keinerlei Erfahrungen außerhalb der eigenen Kanzlei in der Wirtschaft sammeln konnte, um letztendlich auch eine Berechtigung zur authentischen Beratung auf Augenhöhe haben zu können. Im eigenen "Stall" wird kein rechtes Unternehmertum keimen können. Wenn dann noch aus den eigenen Reihen Nachfolger heranwachsen, die von der Ebene des angestellten "Facharbeiters" aus auf dem zweiten Bildungsweg zum Steuerberater qualifiziert werden, ist dies der Entwicklung eines "Unternehmer"-Beraters wenig dienlich. Wie können Steuerfachwirte oder IHK Bilanzbuchhalter echte Beraterqualitäten entwickeln? Insofern sollten betroffene Kanzleien sich von externen Experten hinsichtlich eines bitter notwendigen Change Management Prozesses helfen lassen.

 

 

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© vis. Prof. Dr. PhDr. Rainer Schenk

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